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Investitionen überlegen

5. Juli 2011

Selbstverständlich gibt es die einen oder anderen Dinge, die mich begeistern und die ich auch gerne hätte, doch in vielen Situationen werde ich sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Wenn ich mir etwas kaufen möchte, überlege ich immer sehr genau, ob sich die Investition lohnt und ob ich den Gegenstand wirklich brauche. Ich finde immer, dass Menschen von Natur aus dazu neigen, Sachen zu kaufen, die man eigentlich nicht braucht, doch die man möchte, weil sie eben im Trend liegen. Bei jungen Leuten ist das Verhalten natürlich sehr ausgeprägt und schon zu einer Art selbstverständlich geworden. Ich versuche mich diesem Trend immer ein bisschen zu widersetzen. Sicherlich schaue auch mir in Läden Geräten wie das iPhone oder das iPad an, doch die landen bei mir eben nie im Einkaufswagen. Ich kann den zahlreichen Versuchungen schon entgehen und weiß auch, dass es wichtig ist, dass man sich dem Ganzen ein bisschen widersetzt.

Sich treu bleiben

1. Juli 2011

Ich finde es wichtig, dass man sich selbst treu bleibt und sich eben auch an das hält, was man sich für sein Leben vorgenommen hat. Natürlich habe auch ich Pläne für die Zukunft geschmiedet. Meine Eltern haben mich zu einem sehr bodenständigen jungen Mann erzogen und auch wenn ich es nicht gerade immer toll fand, dass wir nicht alles bekommen haben, bin ich ihnen heute schon dankbar. Ich denke einfach, dass es für ein Kind wichtig ist, dass es lernt, dass man nicht alles bekommt, was man will. Diese Erfahrung hat sich mir eingeprägt und so gibt es heute viele Dinge, bei denen ich einfach nur mit dem Kopf schütteln kann. Ich bin ein sehr sparsamer Mensch. Wenn ich Geld übrig habe, lege ich das immer beiseite. Ich denke einfach, dass es sehr wichtig ist, dass man einen Notgroschen hat. Immerhin weiß man nie, was in der Zukunft noch alles passiert.

Ein tolles Gefühl

8. Juni 2011

Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man das eigene Auto komplett selbst finanzieren kann. Ich habe es nicht bereut, dass ich mich für den alten Golf entschieden habe. Sicherlich muss ich noch viel Arbeit in das gute Stück stecken, doch bin mir sicher, dass es sich bei ihm irgendwann um ein richtig tolles Fahrzeug handeln wird. Im Grunde ist er das ja schon jetzt. Ich freue mich immer, wenn wieder eine Reparatur abgeschlossen ist. Viele meiner Freunde haben mich belächelt als ich ihnen erzählt habe, dass ich mir einen alten Golf gekauft habe. Sie haben mir erklärt, dass man als junger Mann ein tolles Auto braucht, um bei den Mädels Eindruck zu hinterlassen. Ich fand das albern. Ich muss mich doch nicht schon in jungen Jahren verschulden, um bei irgendjemand Eindruck zu hinterlassen. Wenn es jemandem nicht passt, dass ich ein altes Auto fahre, dann kann er mich auch einfach in Ruhe lassen.

Zwischen Büro und Werkstatt

13. Mai 2011

Unsere Tuning-Werkstatt läuft mittlerweile besser als wir je geglaubt hätten. Wir haben sehr viele Kunden, die regelmäßig unsere Dienste in Anspruch nehmen. Zudem kommen viele unserer Kunden aus ganz Deutschland. Die Begeisterung, die mein Mann dem Tunen entgegenbringt, macht sich natürlich auch bei seiner Arbeit bemerkbar. Immerhin ist er mit Spaß dabei und das ist gerade mit Blick auf die Qualität ein beachtlicher Vorteil. Mein Arbeitsalltag bewegt sich zwischen Büro und Werkstatt. Sicherlich bin ich im Wesentlichen für die Schreibarbeiten verantwortlich, es gibt aber auch viele Situationen, in denen man in die Werkstatt muss. Das beste Beispiel dafür sind Bestellungen. Es gibt immer wieder Teile, die ich für unsere Kunden bestellen muss. Damit ich mich dabei für die richtigen Teile entscheide, ist es wichtig, dass ich auch die Zusammenhänge ein wenig verstehe. Das lässt sich natürlich am einfachsten beim Blick in die Werkstatt realisieren. Zudem muss ich zugeben, dass ich wirklich sehr stolz auf meinen Mann und seine Arbeit bin.

Kundenanfragen bearbeiten

8. Mai 2011

Seitdem ich gemeinsam mit meinem Mann in der Tuning-Werkstatt arbeite, hat sich mein Leben in weiten Teilen verändert. Ich habe nicht mehr die geregelten Arbeitszeiten, auf die ich mich in meinem alten Job verlassen konnte. Zudem gibt es viele Tage, an denen ich glaube, dass mir das Ganze über den Kopf wächst. Es ist schon ein beachtlicher Nachteil, dass ich nicht selbst beim Tuning aktiv werde. Immerhin bin ich auf mein bisschen Grundwissen angewiesen, dass gerade beim Bearbeiten von Kundenanfragen nicht immer ausreichend ist. Sicherlich wächst man an seinen Aufgaben und man lernt auch entsprechend dazu, doch hierbei handelt es sich nun einmal auch um einen Prozess, der sehr langwierig ist. Bei der schriftlichen Bearbeitung von Kundenanfragen ist es kein Problem, wenn ich meinen Mann um Hilfe fragen muss. Am Telefon ist es mir jedoch oft unangenehm, wenn ich einem Kunden nicht auf Anhieb weiterhelfen kann und selbst bei den Experten nachfragen muss.

Zwischen Fragen und Schreibarbeiten

25. April 2011

Wie ich bereits erzählt habe, beschränkt sich meine Arbeit in der Tuning-Werkstatt auf die Tätigkeiten, die im Büro anfallen. Auch wenn wir nur eine kleine Werkstatt besitzen, gibt es im Büro sehr viele Dinge, die man bewältigen muss. Zudem sollte man nicht vergessen, dass jede Reparatur oder jeder Auftrag mit viel Papierkram zusammenhängt. Mir macht die Büroarbeit eigentlich sehr viel Spaß und ich genieße es auch, dass ich den ganzen Tag mit meinem Mann zusammen sein kann. Allerdings gibt es auch manchmal Tage, an denen es wirklich extrem stressig ist. Immerhin muss ich mich nicht nur um das Schreiben von Rechnungen und die Buchhaltung kümmern, sondern muss auch auf Kundenanfragen eingehen. Wenn Kunden bei uns anrufen, kommen sie immer im Büro raus. Damit bin ich für sie auch der erste Ansprechpartner. In der Anfangszeit musste ich alle Kunden an meinen Mann weiterleiten. Mittlerweile hat sich dieses Bild gewandelt. Heute gibt es viele Dinge, die ich selbst beantworten kann.

Neue Themen

21. April 2011

Seitdem ich in der Tuning-Werkstatt arbeite, ist für mich eigentlich fast jeder Tag ein Abenteuer. Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich auf einen Rat von meinem Mann angewiesen bin. Da ich selbst nicht zu den Tunern gehöre, ist es natürlich auch schwierig auf verschiedene Anmerkungen zu reagieren und alle Kundenanfragen zu beantworten. Jedoch versuche ich mich in diesem Bereich immer wieder weiterzuentwickeln. Vor einiger Zeit hat mich ein neuer Kunde gefragt, ob wir auch das Chiptuning übernehmen. Ich wusste zwar, dass wir das Chiptuning in unserem Portfolio hatten, doch als er nach Details fragte, musste ich passen.
Schließlich musste ich ihn mit Blick auf das Chiptuning zu meinem Mann verweisen. Doch genau diese Situation hat mir gezeigt, dass ich mit Blick auf mein Grundwissen noch viele Lücken habe. Aus diesem Grund versuche ich mich heute in diesem Bereich weiterzubilden. Ich sitze am Abend oft auf dem Sofa und lese entsprechende Fachzeitschriften. Durch diese konnte ich mir auch mit Blick auf das Chiptuning ein gewisses Grundwissen aneignen. Sicherlich bin ich längst nicht so bewandert wie mein Mann, doch für ein paar grobe Auskünfte ist das allemal ausreichend. Allerdings weiß ich auch, dass ich mich über kurz oder lang weiterbilden muss.

Ein gemeinsames Unternehmen

17. April 2011

Eigentlich dachte ich immer, dass die Tuning-Werkstatt das Projekt meines Mannes ist, doch ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Aufgrund der großen Nachfrage konnte ich meinen Mann mit der Arbeit nicht mehr alleine lassen. Um ihm zumindest im Büro ordentlich unterstützen zu können, habe ich meinen eigentlichen Beruf aufgegeben. Seitdem arbeite ich gemeinsam mit meinem Mann in der Werkstatt. Allerdings beschränkt sich mein Part auf die Schreibarbeiten und verschiedene organisatorische Tätigkeiten. Das eigentliche Tunen ist nicht mein Gebiet. Allerdings habe ich mir mittlerweile ein gewisses theoretisches Grundwissen angeeignet, sodass ich zumindest Kundenanfragen problemlos selbst beantworten kann. So kann ich meinen Mann weiter unterstützen.

Immer einen Schritt voraus

14. April 2011

Mein Mann und ich haben uns vor vier Jahren für die Gründung einer Tuning-Werkstatt entschieden. Sicherlich gehört das Tuning nicht zu meinen Lieblingsthemen, doch gerade mein Mann ist seit Jahren begnadet dabei. Ich habe ihn schon als begnadeten Tuner kennengelernt und habe mich von Anfang an damit arrangiert, dass er den Abend in der Regel mit seinen Autos verbringt. Als er die Idee mit der Tuning-Werkstatt hatte, war ich natürlich nicht hellauf begeistert, doch ich war auch nicht abgeneigt. Immerhin wusste ich schon zu dieser Zeit, dass mein Mann in diesem Bereich wirklich fit ist. Aus diesem Grund konnte ich mir auch sehr gut vorstellen, dass die Tuning-Werkstatt ein voller Erfolg wird. Ich habe mich damit auch nicht getäuscht. Schon kurze Zeit nach der Eröffnung der Werkstatt konnten wir auf volle Auftragsbücher verweisen. Da sich mein Mann der praktischen Arbeit widmen wollte und sich auch auf diese konzentrierte, habe ich versucht ihm den Rücken freizuhalten.



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